Büroschild des Mädchenhauses

Geschichte

Januar 1989

Frauen* unterschiedlicher Berufsgruppen finden sich zusammen und gründen einen Arbeitskreis. Sie erstellen eine Projektskizze für ein Mädchenhaus und bereiten die Vereinsgründung vor.

August 1989

Der Verein Mädchenhaus Bremen wird gegründet.

Juni 1990

Während des ganzen Jahres Gespräche mit Behörde, Jugendamt und Politik zur Realisierung des Mädchenhauses. Eine zweite ABM-Stelle wird besetzt.

August  1991

Die Landesregierung Bremen schreibt die Trägerschaft für ein Mädchenhaus öffentlich aus.

September 1991

Die Jugendhilfe-Deputation spricht dem Verein Mädchenhaus Bremen e.V. die Trägerschaft für das aufzubauende Mädchenhaus aus.

Ende 1991 bis Januar 1992

Die Vereinsfrauen* suchen ein Haus bzw. eine Vermieterin für die Zuflucht.
Unsere Mäzenin A.F. meldet sich, bietet ihre Unterstützung an und kauft ein Haus für die Inobhutnahme.

Februar 1992

Das Haus für die Inobhutnahme wird umgebaut und renoviert. Der Verein stellt sechs Sozialpädagoginnen*, eine Psychologin*, eine Hauswirtschafterin* und eine Verwaltungsfrau* ein.

April bis September 1992

Die Vereinsfrauen* arbeiten am Aufbau der Wohngruppe. A.F. kauft ein Haus in Hastedt.

15. Oktober 1992

Die Wohngruppe beginnt mit vier Sozialpädagoginnen* und einer Psychologin* die Arbeit, am Tag der Eröffnung ziehen drei Mädchen* ein.

Dezember 1992

Die Geschäftsstelle zieht in die Rembertistraße 32 um und bereitet die Eröffnung der Anlauf- und Beratungsstelle vor.

15. Juni 1993

Offizielle Eröffnung der Anlauf- und Beratungsstelle mit einem feierlichen Empfang. Zwei Sozialpädagoginnen* und zwei Psychologinnen* beginnen ihre Arbeit in der Anlauf- und Beratungsstelle.

Oktober 1999

Der Verein feiert sein 10 jähriges Bestehen.

2002

Entwicklung des Fortbildungsbereichs.

Mai 2003

Die Wohngruppe zieht in ein neues Haus in die Friedrich-Wilhelm-Straße 17.

September 2004

Die Onlineberatung www.hilfe-fuer-maedchen.de geht ins Netz.

Dezember 2005

Der Betriebsrat hat sich gegründet.

Februar 2006

Luise Morgenthal wird die erste Schirmfrau für das Mädchenhaus Bremen e.V.

Mai 2006

Schließung der Kriseneinrichtung. Kündigung aller Mitarbeiterinnen* des Arbeitsbereiches und einer der Geschäftsführerinnen*.

Mai 2006 bis Februar 2007

Der Mädchennotruf wird mit vereinten Kräften der verbleibenden Teams zusätzlich gearbeitet.

Herbst 2006

Wir erreichen in Verhandlungen mit der Stadt Bremen eine neue Finanzierung mit 73 % Mindest-Absicherung für die Kriseneinrichtung.

Januar 2007

Eröffnung des Ambulanten Bereiches. Drei Wohnungen mit vier Plätzen stehen für Mädchen* und junge Frauen* zur Verfügung.

Februar 2007

Wiedereröffnung der Kriseneinrichtung.

März 2007

Unsere Schirmfrau Luise Morgenthal stirbt völlig unerwartet.

Oktober 2007

Das Mädchenhaus übernimmt im Auftrag der Stadt Bremen den Kinder- und Jugendnotdienst des Jugendamtes Bremen regelmäßig an den Wochenenden.

Oktober 2010

Das Mädchenhaus bekommt den Zuspruch für die Einrichtung eines „Mädchen*ortes in Gröpelingen“ und stellt dafür zwei Mitarbeiterinnen* ein. Die Mitarbeiterinnen* beziehen vorläufige Räume in Gröpelingen.

Dezember 2010

Die Onlineberatung ist evaluiert und überarbeitet worden und geht mit neuen Seiten und neuem Konzept ins Netz.

Januar 2011

Der ambulante Bereich verfügt mittlerweile über 11 angemietete Wohnung und betreut 13 junge Frauen*.

April 2012

Das Mädchen*zentrum "Ein Ort für Mädchen* in Gröpelingen" bezieht seine Räume in der Schweidnitzer Straße.

Juni 2012

Zwanzigjähriges Jubiläum! Empfang in der Kunsthalle Bremen. Wir nehmen das zwanzigjährige Bestehen der Kriseneinrichtung und der Wohngruppe zum Anlass, unser Jubiläum zu feiern.

September 2012

Das Mädchenhaus Bremen richtet das bundesweite Treffen der Mädchenhäuser in Bremen aus.

März 2013

Das Mädchenhaus Bremen beteiligt sich an der Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Autonomer Mädchenhäuser

September 2014

Zehnjähriges Jubiläum der Onlineberatung

Mai 2017

Eröffnung der interkulturellen heilpädagogischen Wohngruppe in Oslebshausen